Kreisgruppe Rhein-Mosel

22. Juni 2010

GdP: Kassenanschlag 2010 soll Juli 2010 umgesetzt werden

Der Kassenanschlag 2010 mit den damit verbundenen Beförderungen soll im Juli 2010 an die Bundespolizeidirektionen, die Bundespolizeiakademie und das BundespolizeiprĂ€sidium freigegeben werden. Das hat das BundespolizeiprĂ€sidium Potsdam mitgeteilt. Damit können die, aus Planstellenhebungen möglichen Beförderungen durchgefĂŒhrt werden. Wir gehen davon aus, dass die Beförderungsreihenfolgelisten inzwischen erstellt sind, so dass eine zĂŒgige Ausschöpfung des Haushaltes 2010 möglich ist.

12. März 2010

GdP Rhein- Mosel: Bundespolizei bestÀtigt hohes Personalfehl in Rheinland Pfalz

Die GdP Kreisgruppe Rhein- Mosel bestĂ€tigt den aktuellen Bericht des Bundesrechungshofes (BRH).  Demnach bemĂ€ngelt der BRH fehlendes Personal bei der Bundespolizei. Dienststellen sollen unbesetzt sein, Streifen ausfallen. Klaus Engel, Vorsitzender der GdP Kreisgruppe Bundespolizei Rhein- Mosel: „Seit Jahren weißen wir auf die Situation hin und bemĂ€ngeln, dass Reviere teilweise unbesetzt sind und die Sicherheit in ZĂŒgen sowie auf Bahnhöfen nicht optimal gewĂ€hrleistet werden kann.

Der Bundesrechnungshof ĂŒberprĂŒft derzeit die Situation bei der Bundespolizei und hat dem Innenministerium bereits einen ersten Zwischenbericht zugestellt, aus dem die “SĂŒddeutsche Zeitung” zitierte. Danach sollen bei mehr als einem Viertel der 121 Reviere der Bundespolizei so wenige Beamte im Einsatz sein, dass eine durchgĂ€ngige Streifenbildung und Besetzung der Wache nicht sichergestellt werden könne.

Nach Ansicht der GdP ist deutlich mehr Personal in den ZĂŒgen und auf Bahnhöfen erforderlich. Sowohl bei der Bahn, als auch bei der Bundespolizei. Engel weiter: „Wenn die Bahn es ernst mit der Sicherheit- und Ordnungspartnerschaft meint, muss sie auch Personal zur VerfĂŒgung stellen“. Die Bundespolizei kann zurzeit eine flĂ€chendeckende PrĂ€senz auf Bahnhöfen in Rheinland- Pfalz nicht sicherstellen, da  ca. 25 % Beamtenstellen nicht besetzt sind. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) weißt seit Monaten auf die Problematik hin. Bundesweit fehlen der Bundespolizei 1800 Beamte. Zudem werden ca. 1000 Beamte außerhalb ihrer eigentlichen Aufgaben unter anderem auch in AuslandseinsĂ€tzen verwendet, ohne dass hierfĂŒr ein entsprechender Ersatz vorhanden ist.

FĂŒr die Gewerkschaft der Polizei kommt dieses Ergebnis alles andere als ĂŒberraschend. “Wir haben erheblichen Personalmangel  in allen Bereichen und eine  permanente Überlastung der Polizeibeamten, die sich auch in zunehmenden Erkrankungen ausdrĂŒckt“, so Engel weiter.

Wir fordern den Bundesinnenminister auf, diese PersonallĂŒcken auch durch zusĂ€tzliche Einstellungen schnellstens zu schließen und damit die polizeiliche HandlungsfĂ€higkeit der Bundespolizei wieder herzustellen.

23. Dezember 2009

Wir wĂŒnschen Frohe Festtage.

Euch und euren Familien wĂŒnschen wir ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Übergang in das Jahr 2010. Insbesondere den Kollegen/innen die Dienst verrichten mĂŒssen wĂŒnschen wir eine ruhige, stressfreie Arbeitszeit.

Eure Kreisgruppe Rhein-Mosel

2. Dezember 2009

GdP: Bundespolizei wird am schlechtesten bezahlt !

Berlin/Hilden, den 01. Dezember 2009: “Die Bundespolizei ist die am schlechtesten bezahlte Polizei in Deutschland im Vergleich mit allen Polizeien der BundeslĂ€nder”. Das stellte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring (56) in Berlin fest. Ausweislich der aktuellen Haushaltszahlen befinden sich lediglich 1,0 der Bundespolizisten im höheren Dienst, 26,7 % sind dem gehobenen Dienst zugeordnet und 72,3 % der Bundespolizistinnen und Bundespolizisten werden aus dem mittleren Dienst bezahlt.   Im Saarland werden dagegen bereits 91% der Polizisten aus Besoldungsgruppen des gehobenen Dienstes bezahlt.  Auch alle neuen BundeslĂ€nder haben deutlich höhere Anteile als die Bundespolizei. “Diese Situation ist angesichts der Tatsache, dass die Bundespolizei den höchsten Personalanteil an AuslandseinsĂ€tzen in Krisengebieten stellt, durch stĂ€ndige, bundesweite EinsĂ€tze auch im Inland die höchste MobilitĂ€t einzubringen hat und an den Grenzen, den FlughĂ€fen und den Bahnhöfen in besonders schwierigen und sensiblen KriminalitĂ€tsrĂ€umen eingesetzt wird, vollkommen unakzeptabel und nicht zu rechtfertigen. Gleichzeitig fehlen 1.800 BeschĂ€ftige der Bundespolizei, fĂŒr die ArbeitsplĂ€tze in den Dienststellen und Behörden der Bundespolizei eingerichtet sind. Die Bundeskanzlerin hat vor den Bundestagswahlen eine Erhöhung des Personals der Bundespolizei gefordert. Wir fordern Frau Dr. Merkel auf,  jetzt dafĂŒr zu sorgen, dass zumindest die bereits eingerichtete Bundespolizeiorganisation mit BeschĂ€ftigten aufgefĂŒllt und die Bundespolizei endlich auch so bezahlt wird, wie die Kolleginnen und Kollegen in den LĂ€ndern,” so Scheuring fĂŒr die Gewerkschaft der Polizei.

(Quelle: www.gdp-bundespolizei.de)

12. November 2009

Forderungen der GdP Kreisgruppe Rhein-Mosel an den PrÀsidenten Herrn Seeger.

Herr PrÀsident Matthias Seeger kam am 06.11.2009 zum Bundespolizeirevier am Koblenzer Hauptbahnhof, und sprach dort mit Mitarbeitern. Durch den Vorsitzenden der Kreisgruppe Rhein-Mosel wurden nachfolgende

Forderungen der GDP Kreisgruppe Rhein Mosel an Herrn PrÀsident Seeger vorgetragen:

 - zeitnahe Umsetzung der Reform, um die Aufgaben wieder ordnungsgemĂ€ĂŸ und zielfĂŒhrend wahrnehmen zu können. 

- VorĂŒbergehende Abhilfe durch Zuweisung (Abordnung) von KrĂ€ften (15-20) in die Inspektion Trier 

- Sofort Personal ziehen lassen, die aus den Gebieten mit PersonalĂŒberhang freiwillig kommen wollen!  

- Verschiebung von 10 Planstellen zu Gunsten Flughafen Hahn 

- Sofortige Ausbildungsoffensive mit regionalem Bezug Werbung in den personellen Aufwuchsgebieten – Gleichbehandlung mit BallungsrĂ€umen. 

2. Oktober 2009

GdP Brief an den Deutschen Fussballbund

Sicherheitslage und Fußball – EinsĂ€tze  

 

Sehr geehrter Herr Dr. Zwanziger,  

in und außerhalb der Stadien agierende GewalttĂ€ter werfen nicht nur aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei zunehmend einen dunklen Schatten auf den Fußball. 

Die Zahl der Polizei-EinsĂ€tze und der eingesetzten Beamtinnen und Beamten anlĂ€sslich von Fußballspielen nimmt weiter zu. Die brachiale BrutalitĂ€t, die den EinsatzkrĂ€ften – auch auf den An- und Abfahrtwegen – vermehrt entgegenschlĂ€gt, lĂ€sst selbst erfahrenen PolizeifĂŒhrern den Atem stocken und uns als grĂ¶ĂŸte Arbeitnehmervertretung der PolizeibeschĂ€ftigten oftmals fassungslos zurĂŒck.  

In unserem Frankfurter GesprĂ€ch im November letzten Jahres hatte ich das GefĂŒhl, dass, nicht nur ihre Organisation, sondern auch Sie persönlich mit großer Besorgnis beobachten, welch fatale Entwicklung die Gewalt im Zusammenhang mit Fußballspielen nimmt.  

Trotz mancher Irritationen möchten wird den GesprĂ€chsfaden-faden nicht abreißen lassen und Sie auf die sich verschĂ€rfende Sicherheitslage hinweisen. Denn nach unserer Auffassung sind wir gemeinsam in der Pflicht. Es ist nicht nur die Randale, so kĂŒrzlich beispielsweise in Dortmund, Kaiserlautern oder Halle, die uns umtreibt; es ist nun vielmehr eine sich etablierende Grundhaltung des Hasses gegenĂŒber der Polizei, die von einem Teil so genannter Fußball-Fans weder verdeckt, sondern blank und offen, zur Nachahmung einladend, zur Schau getragen wird. 

Wir wĂŒrden es sehr begrĂŒĂŸen wenn Sie, Herr Dr. Zwanziger, sich dieses Themas verstĂ€rkt annehmen. Unserer Auffassung nach haben diejenigen in Fußballstadien nichts zu suchen, die menschenverachtende „Geistes“-Haltungen wie „A.C.A.B. – All Cops are Bastards“ auf Transparenten, auf Jacken oder als TĂ€towierungen – teils in Runenschrift – polizeilichen EinsatzkrĂ€ften entgegen halten. FĂŒr unsere Kolleginnen und Kollegen, denen die dienstfreien Wochenenden zu GewĂ€hrleistung der Sicherheit von Fußballspielen gestrichen werden, ist dies eine nicht zu akzeptierende  GeringschĂ€tzung ihrer MenschenwĂŒrde. 

Üben Sie aufgrund Ihrer Position als Erster Vertreter des deutschen Fußballs Ihren maßgeblichen Einfluss auf die Vereine, ganz egal, ob im Profi- oder Amateurbereich aus und helfen Sie mit aller Entschiedenheit und Konsequenz dabei mit, den zerstörerischen Hass und die massive Gewalt aus dem Stadion und dessen Umfeld zu vertreiben.  

Im Namen meiner Organisation biete ich Ihnen dazu gerne unsere UnterstĂŒtzung an.  

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen 

 

Konrad Freiberg 

Freiberg: Notfalls Veranstaltungen absagen

Berlin. „Woche fĂŒr Woche hochtourige UnterstĂŒtzungseinsĂ€tze mit betrĂ€chtlichen Belastungen, eine sich aufschaukelnde massive Gewaltbereitschaft von Links- und Rechtsextremen, ein hohes Risiko, schwer verletzt zu werden, teils lange An- und Abfahrten, kaum Freizeit und kein Ende der Einsatzlagen in Sicht“, zeichnet der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, ein dĂŒsteres Bild der aktuellen Situation bei den polizeilichen EinsatzkrĂ€ften in LĂ€ndern und Bund. Angesichts eines weiteren personalintensiven Wochenendes mit der bevorstehenden Großlage im Hamburger Schanzenviertel, Neonazi-AufzĂŒgen und Festen in vier LĂ€ndern, linksextremistischen Gegendemonstrationen, eines kompletten Fußballspieltages und zahlreichen Wahlkampfveranstaltungen mĂŒsse die Politik bald die Notbremse ziehen. Freiberg: „Bevor die EinsatzkrĂ€fte zwischen Personalarmut und AufgabenfĂŒlle endgĂŒltig zerrieben werden, muss die Politik die Wahl treffen, welche Veranstaltungen aufgrund von PersonalengpĂ€ssen bei der Polizei ausfallen mĂŒssen.“ Die Mehrheit der LĂ€nder hĂ€tten, so Freiberg, jahrelang einen massiven Personalabbau bei der Polizei zur Entlastung ihrer Haushalte betrieben. Ergebnis dieser fatalen Sparpolitik sei, dass diese LĂ€nder nun bei den anderen regelmĂ€ĂŸig als Bittsteller auf der Matte stĂŒnden und um UnterstĂŒtzung flehten. Auch die UnterstĂŒtzungsanfragen an die Bundespolizei hĂ€tten dabei stark zugenommen. Freiberg: „UnterstĂŒtzung kann aber oft nicht mehr gewĂ€hrt werden. Die blanke Mangelverwaltung ist zum Prinzip geworden.“Nach Recherchen der GdP wird die Zahl von 127 lĂ€nderĂŒbergreifenden EinsĂ€tze im Jahr 2008, in diesem Jahr drastisch ĂŒberschritten. BewĂ€ltigen sollen diese neben dem alltĂ€glichen Dienst anfallenden EinsĂ€tze erheblich weniger Polizistinnen und Polizisten als noch im Jahr 2000. Freiberg: „Nach der GdP vorliegenden Zahlen sind von 2000 bis 2008 9.256 Stellen im Polizeivollzugsbereich ersatzlos gestrichen worden. Von ehemals 273.096 Beamten sind heute nur noch 263.840 im Einsatz. Das ist ein RĂŒckgang von 3,4 Prozent. Diese Misere ist das Ergebnis ignoranten Sparens an der falschen Stelle.“

22. September 2009

GdP startet Protestaktion ĂŒber Internet

Hilden/Berlin, den 11. September 2009: „Die Bundespolizei hat nach den vorliegenden, aktuellen Zahlen der Innenministerkonferenz die schlechteste Bezahlungsstruktur im Vergleich mit allen Polizeien in Deutschland. Gleichzeitig haben die BeschĂ€ftigten der Bundespolizei durch bundesweite EinsĂ€tze, bundesweite Verwendung und zunehmende AuslandseinsĂ€tze eine enorm hohe Belastung. Mit der, durch den Deutschen Bundestag beschlossenen, undifferenzierten, schrittweisen Erhöhung der besonderen Lebensarbeitszeit auf das 62. Lebensjahr hat die Bundespolizei die negativste Lebensarbeitszeitregelung aller Polizeien in Deutschland und Europa. Die schwarz – rote Bundesregierung hat zudem die Wochenarbeitszeit auf 41 Stunden erhöht und das Weihnachtsgeld auf 2,5 % des Einkommens radikal und sozial undifferenziert zusammen gestrichen. Durch eine, seit 1993 laufende Stelleneinsparung bei der Verwaltung der Bundespolizei sind dort inzwischen nahezu 20 % der Stellen gestrichen worden. Gleichzeitig ist die berufliche Entwicklung im Verwaltungsbereich der Bundespolizei extrem schlecht. Die Bundespolizei setzt derzeit die dritte, grundlegende Neuorganisation seit dem Jahr 1992 um. Nachdem bisher bereits mehr als 15.000 BeschĂ€ftigte hĂ€ufig bundesweit umgesetzt wurden, stehen jetzt erneut umfassende Versetzungen vornehmlich in die BallungsrĂ€ume Deutschlands an. Zudem ist eine stĂ€ndige, einsatzmĂ€ĂŸige Überlastung der Bundespolizei inzwischen RealitĂ€t. Auch an diesem Wochenende wird die Bundespolizei wieder mit allen ihren KrĂ€ften rund um die Uhr im Einsatz sein. Zwingend notwendige Ruhe – und Erholungszeiten können nicht mehr eingehalten werden. Immer öfter und hĂ€ufig vollkommen unmotiviert wird Gewalt gegen unsere Polizistinnen und Polizisten ausgeĂŒbt.” Das stellte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring in Berlin fest.„ Die Stimmung in der Bundespolizei ist dramatisch schlecht. Zunehmend mehr Kolleginnen und Kollegen sehen sich mit ihren Sorgen und Nöten bei der polizeilichen und politischen FĂŒhrung der Bundespolizei ĂŒberhaupt nicht mehr vertreten. Diese Entwicklung macht uns große Sorgen”, so Scheuring. Deshalb wird die Gewerkschaft der Polizei am Montag, den 14.September 2009 eine Protestaktion ĂŒber Internet mit der Seite www.bundespolizei-gerechter.de starten. Dort können die Kolleginnen und Kollegen dann ihren Protest artikulieren. Die Protestseiten werden dann einmal wöchentlich der verantwortlichen Politik, der FĂŒhrung der Bundespolizei und den Medien zur VerfĂŒgung gestellt. „Diese Aktion ist nicht in erster Linie eine Aktion zum Bundestagswahlkampf. Sie wird so lange laufen, bis sich die Situation der Kolleginnen und Kollegen in der Bundespolizei wirksam verbessert hat”, so die Gewerkschaft der Polizei.

1800 Beamte fehlen bei der Bundespolizei

Berlin/Hilden, den 22. September 2009: “Die Bundespolizei ist personell deutlich unterbesetzt. 1.800 Polizistinnen und Polizisten, fĂŒr die ArbeitsplĂ€tze in der Bundespolizei eingerichtet sind, sind ĂŒberhaupt nicht vorhanden. Dadurch können wichtige polizeiliche Aufgaben im Bereich der Grenzsicherung, der Bahnpolizei und der Luftsicherheit nur noch bedingt und unter extremen Belastungen fĂŒr das vorhandene Personal durchgefĂŒhrt werden.” Das stellte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring in Berlin fest. Die Fehlzahlen der Bundespolizei wurden nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei  jetzt auch durch ein Papier der Innenministerkonferenz belegt.  “Damit wird auch deutlich, dass ein Großteil der, ĂŒberwiegend in den BallungsrĂ€umen Deutschlands eingerichteten Stellen fĂŒr die Bundespolizei auch nach der personellen Umsetzung der Neuorganisation der Bundespolizei nicht besetzt sein wird. Dies trifft die bahnpolizeilichen Aufgaben und die Aufgaben der Grenzpolizei und Luftsicherheit unter anderem in MĂŒnchen, Stuttgart, dem Rhein/Main - Gebiet und dem Ruhrgebiet. Trotz unserer Kritik und der vorliegenden Zahlen haben das Bundesministerium des Inneren und das BundespolizeiprĂ€sidium in Potsdam bis heute weder durch eine Erhöhung der Einstellungszahlen noch durch den Ausbau von AusbildungsplĂ€tzen reagiert”, so Scheuring. “Wir fordern eine sofortige, deutliche Erhöhung der Einstellungen von Polizistinnen und Polizisten in der Bundespolizei, mit dem Ziel, die Bundespolizei schnellstmöglich wieder aufzufĂŒllen und personell so auszustatten, dass sie den Schutz der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sicherstellen kann. Die seit vielen Monaten anhaltende, extreme Überlastung der BeschĂ€ftigten der Bundespolizei erfordert zudem direkte Maßnahmen. Wir werden dazu den Personalvertretungen in der Bundespolizei vorschlagen, auch keinen Verwendungen von Bundespolizistinnen und Bundespolizisten im Ausland mehr zuzustimmen. Auch fĂŒr diese Aufgabe gibt es bei der Bundespolizei kein Personal”, so Scheuring.

31. Juli 2009

GdP: Kostenfreie Impfumg fĂŒr alle Angehörigen der Bundespolizei

Die Bundespolizei hat sich auf die Herausforderungen der sich entwickelnden Pandemie im Zuge der Influenza H1N1 ( Schweingegrippe ) eingestellt. Das stellte der oberste Arzt der Bundespolizei Dr. Roger Fischer in einem GesprĂ€ch mit dem Bundespolizei-Hauptpersonalrat in Berlin fest. Voraussichtlich bis Mitte September 2009 sei ein Impfstoff verfĂŒgbar. Mit diesem Impfstoff können dann die BeschĂ€ftigten der Bundespolizei und damit neben den PolizeivollzugsbeamtInnen auch den ArbeitnehmerInnen und VerwaltungsbeamtInnen an flĂ€chendeckend eingerichteten Impfstandorten geimpft werden. Zur PrĂ€vention gegen die Influenza H1N1 sind zwei Impfungen erforderlich. Die Impfungen sind freiwilling und kostenlos. Dr. Roger Fischer appellierte in diesem Zusammenhang an alle Kolleginnen und Kollegen, diese Impfungen wahrzunehmen. Weiter stellte Dr. Fischer fest, dass Schutzvorkehrungen wie Handschuhe, Schutzbrillen und Mundschutz an den Dienststellen in genĂŒgendem Maß vorhanden sind und nach Bedarf eingesetzt werden können. GrundsĂ€tzliche Anordnungen zum Tragen dieser Schutzvorkehrungen gebe es aber nicht. Dr. Fischer stellte weiter fest, dass nach dem bisherigen Verlauf der Influenza H1N1 grundsĂ€tzliche Schutzmaßnahmen aber keinerlei panischen Reaktionen angezeigt seien. Der beste Schutz gegen Ansteckung sei neben den anstehenden Impfungen eine stĂ€ndige, gute, allgemeine Grundhygiene, wie hĂ€ufiges Reinigen der HĂ€nde. Die Gewerkschaft der Polizei hatte bereits am 27. April 2009 gefordert, die Bundespolizei zĂŒgig und umfassend auf die aufkommende H1N1 Pandemie einzustellen. In diesem Zusammenhang wurde auch der Einbau von Schutzscheiben in die Kontrollschalter u. a. am grĂ¶ĂŸten deutschen Flughafen Frankfurt/Main forciert.

Nächste Seite »

Powered by WP and HDN